Wissenschaft
Hamburger Hochschulen bei bundesweitem Professorinnenprogramm erfolgreich
Montag, der 15.Juli 2013
Hamburger Hochschulen bei bundesweitem Professorinnenprogramm erfolgreich

Hamburg: Um den Anteil von Professorinnen an den deutschen Hochschulen zu steigern, haben das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Länder im Jahr 2007 das „Professorinnenprogramm des Bundes und der Länder zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern in der Wissenschaft und Forschung an deutschen Hochschulen“ ins Leben gerufen. Bereits an der ersten Programmphase haben Hamburger Hochschulen erfolgreich teilgenommen. In der ersten Bewerbungsrunde für die zweite Programmphase konnten sich jetzt gleich vier Hamburger Hochschulen durchsetzen, wie die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern heute mitgeteilt hat.

Die Universität Hamburg, das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, die HafenCity Universität Hamburg und die Hochschule für Musik und Theater bekommen wegen ihrer überzeugenden Gleichstellungskonzepte die Möglichkeit für eine Anschubfinanzierung, um gezielt Professorinnen zu berufen. Das Programm sieht vor, dass sie jeweils bis zu 150.000 Euro pro Jahr für bis zu drei Berufungen von Frauen auf unbefristete W2- und W3-Professuren für fünf Jahre erhalten können. Durch das Programm werden sowohl sogenannte Vorlaufprofessuren, d.h. Berufungen im Vorgriff auf eine künftig frei werdende oder zu schaffende Stelle, als auch Regelberufungen gefördert. Die Wissenschaftsbehörde stellt hierfür Kofinanzierungsmittel in Höhe von 1,2 Millionen Euro zur Verfügung.

Wissenschaftssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt: „Ich beglückwünsche die vier Hamburger Hochschulen zu diesem Erfolg, der ihre überzeugende Gleichstellungspolitik eindrucksvoll bestätigt. Es ist mir ein dringendes Anliegen gewesen, trotz aller Konsoldierungsanstrengungen im Kernhaushalt der Wissenschaftsbehörde auch für die zweite Programmphase eine Kofinanzierung zur Verfügung zu stellen. Das Ziel muss es sein, dass die geförderten Professuren dauerhaft in den Strukturen der Hochschulen verstetigt werden können.“

An der ersten Ausschreibungsrunde zum zweiten Teil des Professorinnenprogramms haben nach Angaben des BMBF insgesamt 131 Hochschulen aus allen 16 Bundesländern teilgenommen, von denen 96 positiv bewertet wurden. (Pressemeldung vom 12.07.2013)

Quelle: Senat der Hansestadt Hamburg | Foto: Senat der Hansestadt Hamburg
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