Wirtschaft
Neuer Brunel Tarifvertrag mit ver.di erfüllt Forderungen nach Equal Pay
Donnerstag, der 4.Juli 2013
Neuer Brunel Tarifvertrag mit ver.di erfüllt Forderungen nach Equal Pay

Bremen: Die Brunel GmbH, einer der bundesweit führenden Ingenieurdienstleister mit Hauptsitz in Bremen, hat mit ver.di, der zweitgrößten Gewerkschaft in Deutschland, einen neuen Tarifvertrag abgeschlossen. Dieser gewährleistet Mitarbeitern wie Kunden, dass die von der Politik gestellten Forderungen nach Equal Pay berücksichtigt werden. Die Entwicklung rund um die 2012 eingeführten Branchenzuschläge, beispielsweise für die Metall-, Elektro- und Chemische Industrie, sieht der Ingenieurdienstleister gelassen: „Weil uns eine gerechte Entlohnung immer wichtig war, zahlt Brunel schon seit Jahren Gehälter auf Basis tariflicher Verträge mit ver.di“, erklärt Brunel Geschäftsführer Dr. Ralf Napiwotzki. Daher sei Brunel auch nun von den neuen Branchenzuschlägen nicht betroffen. Der Vorteil für die Kundenunternehmen: Für sie besteht keine Notwendigkeit, die Gehälter ihrer Mitarbeiter offenzulegen. Der administrative Aufwand bleibt somit gering.

Würdigung der Betriebszugehörigkeit statt kurzfristiger Gehaltsschwankungen
Mit dem Tarifvertrag sichert der Ingenieurdienstleister eine marktgerechte Vergütung seiner Mitarbeiter unabhängig von Branche und Art ihrer Anstellung. „Ob Arbeitnehmerüberlassung, Werk- oder Dienstvertrag – im Sinne der Gleichbehandlung machen wir bei unseren Fachkräften in puncto Gehalt, Urlaub und Sonderprämien keinerlei Unterschied“, sagt Dr. Ralf Napiwotzki. Zudem sieht der neue Tarifvertrag eine Gehaltssteigerung je nach Dauer der Betriebszugehörigkeit der Angestellten vor. Tarifsprünge sind nun jeweils jährlich und bis zu einer Dauer von fünf Jahren geregelt. Damit will das Unternehmen den Projektlaufzeiten, die bei Brunel durchschnittlich ein Jahr und länger betragen, gerecht werden. „Anstatt kurzfristiger Branchenzuschläge und damit verbundener Gehaltsschwankungen honorieren diese Tarifsprünge somit auch den Erfahrungsschatz eines Mitarbeiters“, erläutert Dr. Ralf Napiwotzki. Die kalkulierbare Gehaltsentwicklung gebe den Mitarbeitern Planungssicherheit.

Durch den Tarifvertrag mit der auf Dienstleistungen fokussierten Gewerkschaft ver.di schafft Brunel eine rechtssichere und gerechte Basis. „Hoch qualifizierte Ingenieure, Informatiker, Techniker oder Manager verdienen eine angemessene Entlohnung. Unser Modell widerlegt damit deutlich das der Personaldienstleister-Branche anhaftende Vorurteil der billigen Arbeitskräfte“, betont Brunel Chef Napiwotzki. „Schließlich sind es am Ende die Zufriedenheit und die Motivation der Mitarbeiter, die eine weiterhin engagierte Unterstützung unserer Kunden und schlussendlich deren Zufriedenheit garantieren.“ (Pressemeldung vom 03.07.2013)

Quelle: Brunel GmbH | Foto: Brunel GmbH
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