Wirtschaft
IHKs in MV fordern weiteren zügigen Infrastrukturausbau
Freitag, der 19.April 2013
IHKs in MV fordern weiteren zügigen Infrastrukturausbau

Schwerin: Rund 180 Vertreter der Logistik- und Verkehrsbranche diskutierten am heutigen 18. April während der Landesverkehrskonferenz in Linstow über die Herausforderungen und Ziele der Verkehrspolitik für Mecklenburg-Vorpommern für Mobilität Fortschritt und Wohlstand.

Eine gut ausgebaute, leistungsstarke Verkehrsinfrastruktur ist nicht nur Grundlage für eine hohe Lebensqualität, Fortschritt und Wohlstand, sondern maßgebliche Voraussetzung für prosperierende urbane Wirtschaftszentren. Infrastruktur in all ihren Facetten bestimmt die Standortqualität und die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft. Sie ebnet die Wege für morgen und schafft Entwicklungspotenziale. Wie wichtig sie ist, wird insbesondere dann deutlich, wenn sie fehlt.

„Dringendes Ziel ist, die Wachstumschancen für die Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern nicht nur zu erhalten, sondern gravierend zu verbessern. Dazu müssen öffentliche Mittel für den Erhalt und den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur zur Verfügung gestellt und langfristig gesichert werden. Die Lage Mecklenburg-Vorpommerns an der Ostsee ist ein großer Standortvorteil für logistische Wertschöpfungsketten, der noch stärker genutzt werden muss“, betont der geschäftsführende Präsident der Landesarbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern in Mecklenburg-Vorpommern, Walter Kienast.

Daher fordern die IHKs in MV bei der Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplanes im Bereich der Straßeninfrastruktur in erster Linie den Bau der Autobahn A14 zwischen Schwerin und Magdeburg einschließlich des Neubaus der Bundesfernstraßenverbindung Mirow-Wittstock sowie der Bundesstraße B 96/B 96n von Sassnitz bis Berlin.

Beim Schienennetz habe der Ausbau der Strecken Berlin-Rostock, Berlin-Pasewalk-Stralsund sowie das Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 1 Lübeck/Hagenow Land-Rostock -Stralsund weiterhin oberste Priorität. Der große Handlungsbedarf besteht in allen Bereichen der Verkehrsnetze in Mecklenburg-Vorpommern bis hin zu Kreis- und Gemeindestraßen. Ein weiterer Substanzverzehr darf nicht zugelassen werden. Die Angebote im Schienenpersonennah- und Fernverkehr müssen gesichert und dort, wo es angebracht und finanzierbar ist, erweitert werden.
Im Verlauf der Landesverkehrskonferenz überreichte der geschäftsführende Präsident der IHKs in MV, Walter Kienast, ein gemeinsames verkehrspolitisches Papier an Staatssekretärin Ina-Maria Ulbrich. Das Papier steht in Kürze auf den Internetseiten der IHKs in MV online zur Verfügung. (Pressemeldung vom 18.04.2013)

Quelle: IHK Schwerin | Foto: IHK Schwerin
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