Wirtschaft
Messe Bremen: SlowFisch 2012 mit spannendem Vortragsprogramm
Freitag, der 9.November 2012
Messe Bremen: SlowFisch 2012 mit spannendem Vortragsprogramm

Bremen: Frischer Fisch aus traditionellem Fang, der genau dort zu erstehen ist, wo er das erste Mal an Land gebracht wird – zwischen Howacht und Heikendorf ist er noch zu haben. Hier verhandeln Kunden den Preis für ihren Wunschfisch noch direkt mit dem, der ihn gefangen hat, oder lassen sich aus erster Hand zeigen, wie sie ihren Fisch zum Braten vorbereiten. Ob das liebste Meerestier auch sicher am Anlandeplatz lagert, erfragen die Kunden schon zu Hause im Internet oder von unterwegs per Smartphone.

Möglich macht dies die Vermarktungsorganisation „Fisch vom Kutter“. Seit 2010 arbeitet der Verbund aus Fischern, Gemeinden und einem Hafenmuseum zusammen, um das traditionelle Fischereihandwerk und den Vertrieb frischen Fischs vom Wasser aus zu stärken. Denn der Fisch direkt vom Kutter ist „regional, saisonal, fair und nachhaltig“, wie Besucher der Messe SlowFisch am Samstag, 10. November 2012, von 14.15 Uhr bis 15 Uhr im Rahmen des diesjährigen Vortragsprogramms in der Messe Bremen erfahren werden. Uwe Sturm, Arbeitskreissprecher Fischerei der AktivRegion Ostseeküste, und Jan Meyer, Fischer und Koch, berichten über „Fisch vom Kutter“: ein Projekt, das den Verbraucher daran erinnert, wo der Fisch auf seinem Teller herkommt und dass er mehr ist als nur ein Filet.

„Die Besucher können auf der SlowFisch ursprüngliche Lebensmittel wiederentdecken“, weiß Jürgen Fricke, seit 2010 Projektleiter der SlowFisch bei der Messe Bremen. „Woher kommt der Fisch? Wie wird er gefangen und verarbeitet? Und wie gehe ich mit dem Produkt um?“ Neben dem Genuss steht bei der SlowFisch nämlich immer auch der verantwortungsvolle Umgang mit Lebensmitteln im Fokus – ein Thema, das sich nicht zuletzt im Vortragsrahmenprogramm der Messe niederschlägt. Stattfinden wird dies von Freitag, 9. November, bis Sonntag, 11. November, im Forum im Foyer der ÖVB-Arena. Auch in diesem Jahr vermitteln wieder zahlreiche Fachleute Interessierten ihr Wissen. Die erwachsenen Zuhörer erhalten Tipps zum Einkauf heimischer Fische und sie erfahren, mit welchen geschickten Schnitten grätenreicher Weißfisch zum Leckerbissen wird. Außerdem geht es neben der traditionellen Fischerei auch um Aquakultur, Nachhaltigkeit, Gesundheit und Artenvielfalt. Für Kinder und Judengliche gibt es ein spezielles Programm.

Wie kann man Fischbestände nachhaltig bewirtschaften? Was unternimmt die EU um sicherzustellen, dass Konsumfisch aus Drittländern nachhaltig und legal gefischt wurde? Welchen Einfluss hat der Klimawandel auf die Fischpopulation unserer Meere? „Die Herkunft des Fisches und nachhaltiger Fischfang werden für Verbraucher zu immer wichtigeren Themen“, berichtet Jürgen Fricke. „Die Besucher wollen wissen, ob sie den Fisch auf ihrem Teller guten Gewissens essen können. Deshalb greifen wir das Thema auch in den Vorträgen auf der SlowFisch auf.“

Ziel ist es, den Verbraucher über Erläuterungen, Gespräche sowie Debatten aufzuklären und zu sensibilisieren, damit er bei jedem Kauf weiß, was er damit bewirkt. Um dieses Anliegen zu verwirklichen, werden auch sensible Themen in Podiumsdiskussionen auf der Messe SlowFisch von allen Seiten beleuchtet. So auch die Frage, ob es eine nachhaltige Aquakultur gibt. Vertreter verschiedener Initiativen, Firmen, Nichtregierungsorganisationen und ökologisch wirtschaftender Unternehmen legen ihre Positionen zur Aquakultur dar und diskutieren die damit einhergehenden Chancen und Probleme. Am Sonntag, 11. November, von 14 Uhr bis 16 Uhr markiert die Podiumsdiskussion das Finale des Vortragsprogramms der diesjährigen SlowFisch. (Pressemeldung vom 06.11.2012)

Quelle: Messe Bremen & ÖVB-Arena, WFB Wirtschaftsförderung Bremen | Foto: Messe Bremen,slowFisch,©Jan Rathke
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