Wirtschaft
Austritt aus IHK Nord: Handelskammer Hamburg gräbt sich das Wasser ab
Freitag, der 10.November 2017
Austritt aus IHK Nord: Handelskammer Hamburg gräbt sich das Wasser ab
Hamburg: Mit Verständnis reagiert der Wirtschaftsrat Hamburg auf die Entscheidung der IHK Nord, den Reformwünschen der Handelskammer Hamburg nicht nachzugeben. Diese hatte ihren Verbleib in der IHK Nord an die Umsetzung bestimmter Reformen geknüpft. „Mit seiner Hauruck-Politik führt das Präsidium um Tobias Bergmann die Handelskammer geradewegs und ungeachtet aller Konsequenzen ins Abseits. Mit dem Austritt aus der IHK Nord schadet die Kammer nicht nur der norddeutschen Zusammenarbeit, sondern gräbt sich selbst einmal mehr das Wasser ab. Wir beobachten einen Prozess der Isolierung von der Stadt, von der Wirtschaft und von den Verbänden. Der ‘Erpressungsversuch‘ gegenüber der IHK Nord sorgt zusätzlich für einen bitteren Beigeschmack. Das ist einer Institution wie der Handelskammer Hamburg unwürdig“, erklärt der Landesvorsitzende des Wirtschaftsrates Hamburg, Dr. Henneke Lütgerath. 
 
Nach wie vor betrachtet der Wirtschaftsrat die Handelskammer Hamburg als wichtige Säule für die Interessenvertretung der Hamburger Wirtschaft. Ihre Dienstleistungen für die Mitglieder, ihr Angebot in der Aus- und Weiterbildung und nicht zuletzt ihre politisch-konzeptionelle Arbeit sind unverzichtbar. „Umso bedenklicher ist es, dass es wohl vor allem persönliche Machtspiele sind, die die Politik der Kammer derzeit bestimmen. Das muss ein Ende haben. Die Interessen der Hamburger Wirtschaft müssen wieder in den Vordergrund treten. Wir fordern die Kammerführung daher auf, den Beschluss, aus der IHK Nord auszutreten, zurückzunehmen“, so Lütgerath weiter. 
 
(Pressemeldung vom 10.11.2017)
Quelle: Wirtschaftsrat der CDU e.V. Landesverband Hamburg | Foto: Wirtschaftsrat der CDU e.V.
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