Wirtschaft
Konzernvorstand Jürgen Gerdes: "Die Zukunftsfähigkeit der Post in Deutschland steht auf dem Spiel."
Freitag, der 5.Dezember 2014
Konzernvorstand Jürgen Gerdes:

Bonn: Zu den aktuellen Bemühungen der Gewerkschaft verdi, die Auslieferung von Paketen am Nikolaustag zu verzögern, stellt die Deutsche Post fest:

  1. Die von verdi benutzten Angaben zur Anzahl von Befristungen vermischen bewusst unterschiedliche Sachverhalte: Derzeit sind rund 14.700 Mitarbeiter befristet beschäftigt - mit Zustimmung der jeweiligen Betriebsräte. Bezogen auf die gesamte Mitarbeiterzahl im betreffenden Unternehmensbereich in Deutschland von 180.000 sind das weniger als 10 Prozent.
    Die Bezeichnung befristeter Arbeitsverhältnisse als "prekär" ist nicht nachvollziehbar, da befristet Beschäftigte bei der Deutschen Post den gleichen Lohn wie unbefristete Mitarbeiter erhalten. Auch die Hinzuzählung der im Weihnachtsgeschäft seit Jahrzehnten bei der Post üblichen saisonalen Aushilfskräfte (derzeit 9.000) ist irreführend. Diese Mitarbeiter arbeiten bewusst und freiwillig befristet, z.B. als studentische Aushilfskraft. 
  2. Die Forderung von verdi zur Reduzierung befristeter Arbeitsverhältnisse geht an der Realität vorbei. Der hohe Lohnabstand zu den Wettbewerbern der Deutschen Post DHL führt dazu, dass die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens und die Zukunftsfähigkeit vieler Arbeitsplätze in Frage gestellt sind. Die Deutsche Post zahlt auch unter Berücksichtigung des Mindestlohnes doppelt so hohe Löhne wie andere Post- und Paketunternehmen zuzüglich umfangreicher Sozialleistungen. Die Anzahl von Befristungen lässt sich schrittweise nur reduzieren, wenn eine zukünftige Tarifstruktur bei neuen Mitarbeitern eine marktgerechte Bezahlung ermöglicht. 
    Konzernvorstand Jürgen Gerdes: "Die Zukunftsfähigkeit der Post in Deutschland steht auf dem Spiel. Wir müssen die Tarifstruktur bei neueinzustellenden Mitarbeitern markgerechter gestalten. Dabei wollen und werden wir das Lohnniveau für bestehende Arbeitsverträge nicht antasten." 
    Im Übrigen bietet die Deutsche Post ihren Mitarbeitern Arbeitsbedingungen wie in keinem anderen Unternehmen der Branche. Dies hat gerade erst ein Test der Stiftung Warentest noch einmal bestätigt, aus dem die Deutsche Post auch in Bezug auf die Arbeitsbedingungen als Testsieger hervorgegangen ist. Ein Beschäftigungspakt mit dem Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen, ein Generationenvertrag für die altersgerechte Beschäftigung, modernste Arbeitsmittel und Erleichterungen im Arbeitsalltag und ein effizientes Gesundheitsmanagement sind Beleg für die intensiven Bemühungen der Deutschen Post um ihre Mitarbeiter und die Schaffung attraktiver Arbeitsplätze. Nicht zuletzt bietet die Deutsche Post gerade allein im Brief-und Paketbereich im kommenden Jahr 2.000 jungen Menschen einen Ausbildungsplatz - 500 mehr als im Vorjahr. 
  3. Der Aufruf von verdi zur Unterbrechung der Arbeit am morgigen Freitagabend in den Paketzenten aufgrund von Betriebsversammlungen schadet dem Unternehmen. Die Deutsche Post DHL wird alles daran setzen, die Auswirkungen für die Kunden möglichst gering zu halten.

(Pressemeldung vom 05.12.2014) 

Quelle: Deutsche Post AG, DHL | Foto: Deutsche Post AG, DHL
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