Wirtschaft
ECE Forsa-Umfrage zu Weihnachtseinkäufen, Forsa - 43% wissen noch nicht, was sie schenken sollen
Montag, der 24.November 2014
ECE Forsa-Umfrage zu Weihnachtseinkäufen, Forsa - 43% wissen noch nicht, was sie schenken sollen

Hamburg: Weihnachtseinkäufe zwischen Weihnachtsdekorationen, Musik und Glühweinständen könnten die reine Freude sein. Aber eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der ECE zeigt jetzt, was die Weihnachtsstimmung für viele trübt: 55% finden die Geschäfte zu voll, 43% wissen nicht, was sie verschenken sollen, 26% finden keinen Parkplatz, 24% haben zu wenig Zeit und 19% wollen keine Geschenke einpacken müssen.

Ein Blick in die Zahlen offenbart dabei große Unterschiede: Die Hälfte der Männer hat oft keine Geschenkidee, bei den Frauen sind es nur 37%. Und die 18-29jährigen sind mit 60% besonders ratlos. Immerhin 27% der Männer mögen auch keine Geschenke einpacken – aber 58% der Frauen sind schön eingepackte Geschenke wichtig.

Gleichzeitig zeigen aktuelle Studien, die dieser Tage beim Deutschen Handelskongress vorgestellt wurden: Die Kunden fordern mehr Service vom stationären Handel. Nur so kann er im Wettbewerb mit dem Online-Handel bestehen.

Die ECE reagiert jetzt in 18 ausgewählten Centern in Deutschland, Polen und Ungarn mit dem Test besonderer Serviceangebote unter dem Motto „Himmlischer Service“.
Innovatives Kernelement ist eine Geschenkeberatung: Trendscouts haben in den vergangenen Wochen in den Centern in allen Shops nach spannenden Weihnachtsgeschenken für verschiedene Zielgruppen gesucht. Ob für die Großeltern, die Ehefrau, für beste Freunde oder für die Teenager-Tochter – tausende Geschenkideen wurden ge sammelt und kategorisiert. Spezielle Geschenkeberater können so in den Centern mit Unterstützung von iPads, auf denen alle Geschenkideen gesammelt sind, die Besucher bei der Ideenfindung unterstützen. Zudem werden die Geschenkideen zur Inspiration an großen Geschenkewänden präsentiert.

Alexander Otto, CEO der ECE: „Die Kunden erwarten heute mehr Beratung und eine sinnvolle Vorauswahl. Das ist natürlich insbesondere eine Aufgabe für jeden Einzelhändler, aber wir wollen dabei unterstützen. Nicht mit ausgefeilten Algorithmen, sondern mit neuen Serviceideen und netten Menschen in schöner Weihnachtsatmosphäre.“

Viele weitere „Himmlische Services“
Zum „Himmlischen Service“ gehört aber noch mehr als die Geschenkeberatung: In den meisten teilnehmenden Centern können die Geschenke auch vor Ort aufwändig eingepackt werden. Weihnachts-Pagen bieten zudem an, schwere Tüten zu den Au-tos zu tragen. Wer trotz Beratung kein passendes Geschenk gefunden hat, kann Gutscheine erwerben. Auf den Parkdecks helfen Einweiser beim Finden eines freien Parkplatzes. In vielen Centern passen geschulte Erzieher während des Weihnachtseinkaufs auf die Kleinen auf. Verlängerte Öffnungszeiten tragen vielerorts zu-dem dazu bei, dass mehr Zeit und Muße zum Einkaufen bleibt und sich der Ansturm auf die Geschäfte besser verteilen kann. Und im Skyline Plaza Frankfurt baut die Deutsche Post als Pilotversuch sogar PostBoxen auf, damit die Geschenke gleich vor Ort an Verwandte und Freunde verschickt werden können.

Joanna Fisher, Geschäftsführerin Center-Management: „Wir wollen, dass unsere Besucher die Vorweihnachtszeit genießen können. Daher bauen wir nicht nur schon seit Wo-chen unsere aufwändigen Weihnachtsdekorationen auf, sondern wollen auch alles tun, um es unseren Besuchern beim Shoppen so einfach wie möglich zu machen.“

Nach der Weihnachtszeit will die ECE auswerten, ob die einzelnen Service-Maßnahmen von den Kunden angenommen wurden.

Die Forsa-Befragung hat noch zahlreiche weitere interessante Ergebnisse ergeben:

  • 63% der Befragten wollen mehr als 100 Euro für Weihnachtsgeschenke ausge-ben, 7% sogar mehr als 500 Euro. Bei Familien mit Kindern im Haushalt werden in 71% der Fälle mehr als 100 Euro ausgegeben. 
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  • Trotz aller guten Vorsätze: Nur 22% werden bis Ende November bereits die meisten Weihnachtsgeschenke eingekauft haben. 58% folgen bis Mitte Dezember, die restlichen 14% (6% wissen es noch nicht) kaufen erst kurz vor dem Fest. Über 60jährige (26% bis Ende November) und Frauen (25%) sind hier schneller als die 18-29jähigen (16%) und die Männer (19%). Immerhin 21% haben aber noch den Vorsatz, die Weihnachtsgeschenke früher als im letzten Jahr zu kaufen. 
     
  • 50% planen, auch Geschenke im Internet zu kaufen, gerade Befragte aus kleineren Orten (58% aus Orten bis 5.000 Einwohner) und Befragte mit Kindern (69%). Jeweils etwa ein Drittel der Internetkäufer plant nur einige Geschenke, etwa die Hälfte oder fast alle Geschenke online zu kaufen. Dabei geben 72% an, sie würden in etwa ebenso viele Geschenke online kaufen wie im letzten Jahr, 9% wollen weniger kaufen (vor allem Männer und 18-29jährige), 7% mehr. 

Bei der Wahl zwischen Gutschein und Bargeld möchten 36% lieber Bargeld ge-schenkt bekommen, 22% lieber einen Gutschein. Die ECE-Center bieten hier ei-ne optimale Verbindung aus beidem: Der Center-Gutschein ist weihnachtlich verpackt, kann aber in allen Center-Shops wie Bargeld eingesetzt werden.

Studien zur Zukunft des stationären Einzelhandels

Auf dem Deutschen Handelskongress in Berlin (19./20. November) wurden mehrere neue Studien vorgestellt, die deutlich machten, was der Kunde heute im stationären Handel erwartet:

Die Studie „Reinventing Retail“ von Roland Berger, Hyve, HDE und Visa zeigt, dass viele Kunden mit den Kernkompetenzen „Beratung“ und „Vorauswahl“ unzufrieden sind – genau hier setzt der „Himmlische Service“ an. Die Studie fordert zudem den Handel auf, „in Service zu investieren“, „mehr Innovationen zu wagen“ und „neue Ideen konsequent zu testen.“

Die PWC-Studie „Modern Retail – Innovative Handelskonzepte im Fokus“ ergab u.a., dass 77% der Kunden einen Einpackservice und72% einen Transportservice wünschen – auch dies greift die ECE mit dem „Himmlischen Service“ auf.

Zu den teilnehmenden Centern mit „Himmlischem Service“ zählen mit dem Alstertal-Einkaufszentrum in Hamburg und dem Limbecker Platz in Essen auch die beiden „Future Labs”, in denen die ECE neue Serviceangebote testet. Darüber hinaus nehmen das Skyline-Plaza in Frankfurt, die Altmarkt-Galerie in Dresden, die Potsdamer Platz Arkaden und das Eastgate in Berlin, das PEP in München, das Allee-Center in Magdeburg, das Forum Allgäu in Kempten, das Leo-Center in Leonberg, das Luisen-Center Darmstadt, Nova Eventis bei Leipzig, das Rhein-Ruhr-Zentrum Mülheim, das Stern-Center Potsdam und das neue Milaneo in Stuttgart sowie ein Center in ungarischen Budapest und zwei Center in Polen (Posen und Stettin) am „Himmlischen Service” teil. (Pressemeldung vom 24.11.2014) 

Quelle: ECE Projektmanagement G.m.b.H. & Co. KG| Foto: ECE
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