Wirtschaft
Vattenfall - 7. Wissenschaftstag: „Stromspeicher für die Energiewende?“
Donnerstag, der 23.Oktober 2014
Vattenfall - 7. Wissenschaftstag: „Stromspeicher für die Energiewende?“

Cottbus: Über die ‚richtige‘ Ausgestaltung der deutschen Energiewende gibt es viele Meinungen. In einem Punkt sind sich die meisten Akteure jedoch einig: Ohne die Schaffung großer Speicherkapazitäten wird sie nicht gelingen. Bislang lässt sich Strom nicht in großen Mengen speichern, Strombedarf und -angebot müssen in jedem Augenblick einander entsprechen. Die meisten Speichertechnologien stecken noch in den Kinderschuhen oder sind im großen Maßstab nicht anwendbar und wirtschaftlich.

Für Hubertus Altmann, Kraftwerks-Vorstand bei Vattenfall, müssen für die Lösung der Speicherproblematik bewährte und neue Technologien kombiniert werden: „Pumpspeicherwerke sind gegenwärtig die einzigen großtechnisch vorhandenen Kurzzeitspeicher für Strom. Vattenfall betreibt in Deutschland Pumpspeicherwerke mit einer installierten Leistung von rund 3.000 MW und ist damit der Energieversorger mit den größten Pumpspeicherkapazitäten in der Bundesrepublik. Aber wir forschen auch an anderen Speichertechnologien. Mit dem erfolgreichen Abschluss des Projektes e-SolCar hat Vattenfall gemeinsam mit den Projektpartnern den Beweis erbracht, dass Elektromobile sich technisch als Kurzzeitspeicher für Strom eignen.“

Auf dem diesjährigen Wissenschaftstag werden renommierte Referenten das Thema „Stromspeicher“ von verschiedenen Seiten beleuchten und gemeinsam diskutieren. Zum 7. Wissenschaftstag zum Thema „Stromspeicher für die Energiewende?“
Besonders interessesant der Impulsvortrag von Stephan Kohler zum Thema Speichertechnologien, als Geschäftsführer der Deutschen Energieagentur (dena) ist sich Kohler der Schlüsselrolle der Speicherforschung für das Gelingen der Energiewende bewusst: „Stromspeicher sind unverzichtbar für die Energiewende. Pumpspeicherwerke sind derzeit die einzig verfügbaren großtechnischen Stromspeicher. Weitere Speichertechnologien wie Power-to-Gas machen es möglich, Strom in andere Energieträger umzuwandeln. Natürlich wird der Ausbau von Speichern auch Geld kosten, wie so vieles in der Energiewende, aber aus Angst vor eine Kostendebatte dürfen wir das Thema nicht vernachlässigen. Wir brauchen Speicher, um unsere energiepolitischen Ziele zu erreichen. Die Investitionen dienen also dem richtigen Zweck.“ (Pressemeldung vom 23.10.2014)

Quelle: Vattenfall GmbH | Foto: Vattenfall
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