Wirtschaft
InterConnex-aktuell: InterConnex fordert gleiche Bedingungen für fairen Wettbewerb mit Fernbussen auf der Strecke Leipzig, Berlin und Rostock-Warnemünde
Dienstag, der 26.August 2014
InterConnex-aktuell: InterConnex fordert gleiche Bedingungen für fairen Wettbewerb mit Fernbussen auf der Strecke Leipzig, Berlin und Rostock-Warnemünde

Berlin: Es ist derzeit nicht beabsichtigt, den Betrieb des eigenwirtschaftlichen Fernverkehrszuges InterConnex, der täglich zwischen Leipzig, Berlin und Rostock/Warnemünde verkehrt, kurzfristig einzustellen. Es trifft jedoch zu, dass die wirtschaftliche Lage des InterConnex angespannt ist. Grund dafür sind einerseits die stetig steigenden, an die Deutsche Bahn AG (DB) abzuführenden Gebühren für die Nutzung der Infrastruktur sowie die zunehmende Konkurrenz durch Fernbuslinien, die keine solche Infrastrukturgebühren bezahlen müssen. Für den Betrieb des InterConnex entstehen hohe Kosten für die Nutzung von Gleisen und Bahnhöfen, die in der Regel im Eigentum der DB sind. So kostet beispielsweise die Trassennutzung pro Fahrt und pro Richtung 1.300 € zzgl. Stationsgebühren. Auf den einzelnen Fahrgast herunter gebrochen, entstehen Kosten von ca. 11 € nur für die Nutzung der Infrastruktur.

Dem entgegen stehen die Fernbusse, die in Deutschland keinerlei Gebühren für die Nutzung der Straße entrichten müssen und damit ganz anders kalkulieren können. Der Schienenverkehr in Deutschland wird hier gezielt benachteiligt, was vor allem den Schienenfernverkehr auf Dauer ernsthaft in Frage stellt. Davon betroffen sind alle Unternehmen, die in Deutschland Fernverkehr auf der Schiene anbieten.

Veolia Verkehr stellt sich mit dem InterConnex nunmehr seit über einem Jahr diesen unfairen Bedingungen. Christian Schreyer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Veolia Verkehr GmbH fordert deshalb: „Anstatt die Fernbusse zu subventionieren, sollte der Bund diese über eine Bus-Maut ebenso an den Infrastrukturkosten beteiligen, wie das auf der Schiene bereits heute über Trassengebühren der Fall ist. Nur dann ist Wettbewerbsgleichheit gegeben.“

Für den InterConnex stellt sich die Herausforderung, in diesem veränderten Marktumfeld und unter stetig steigenden Kosten für die Nutzung der DB-Infrastruktur zu bestehen. Aus diesem Grund werden aktuell alle Möglichkeiten überprüft, unter diesen veränderten Rahmenbedingungen die Wirtschaftlichkeit des InterConnex zu verbessern.

Der InterConnex als erster privater Fernzug Deutschlands – und das seit nunmehr 12 Jahren – ist DIE Alternative für umweltbewusste und preissensible Fahrgäste, die schnell, sicher und komfortabel zwischen Leipzig, Berlin und Rostock/Warnemünde reisen wollen. (Pressemeldung vom 26.08.2014)

Quelle: Ostseeland Verkehr GmbH | Foto: Ostseeland Verkehr
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