Wirtschaft
Enerparc schließt eine 7,1 MW Photovoltaik-Freiflächenanlage ans Netz an
Sonntag, der 27.November 2011
Enerparc schließt eine 7,1 MW Photovoltaik-Freiflächenanlage ans Netz an
Hamburg: Die Enerparc AG, ein führender Anbieter solarer Großkraftwerke, hat am 10. September 2011 zusammen mit der RWZ Solarenergie GmbH den Solarpark Heinersdorf feierlich eingeweiht.  Das Solarkraftwerk  wurde nach mehr als drei Jahren  Projektplanung  und nur 10 Wochen Bauzeit im Dezember 2010 ans Netz geschlossen und produziert sauberen Strom aus der Sonne für mehr als 1500 Haushalte. Zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft nahmen an der Feier teil.
 
In seiner Eröffnungsrede betonte Josef Eisenmann, Bürgermeister von Bad Lausick die Bedeutung von Solarparks in Sachsen.  Mit vereinten Kräften habe man allen Widerständen zum Trotz den Solarpark schließlich realisieren können – auch Dank der schnellen und unkomplizierten Übernahme des Projektes durch die Enerparc AG. Strom aus der Sonne sei schließlich ein Projekt, das der Kurstadt und der ganzen Region gut zu Gesicht stehe.
 
Die Planungsphase des Solarparks betrug mehr als dreieinhalb Jahre. „Der Einsatz hat sich gelohnt. Wir sind stolz, dass wir an unserem Vorhaben fest gehalten haben und den Solarpark dank Enerparc mit einer Punktlandung am 29.12.2010 fertig stellen konnten“, so Hans-Artur Wilker der RWZ Solarenergie GmbH.
 
Das Projekt wurde von der RWZ Solarenergie GmbH aus Bad Lausick entwickelt und von Enerparc übernommen und umgesetzt. Die Bauzeit des Solarparks betrug trotz der harten, winterlichen Wetterbedingungen und Temperaturen von bis zu -20 Grad lediglich 10 Wochen. Der Baustart im November 2011 fiel zusammen mit dem extremen Wintereinbruch in Ostdeutschland, der zu starken Schneeverwehungen sorgte und ganze Regionen in den Ausnahmezustand versetzte. Dennoch wurden in Rekordzeit 33.364 Solarmodule auf einer Fläche von 17,5 Hektar montiert. Seit Dezember produziert der Solarpark Heinersdorf durchschnittlich mehr als sechs Millionen Kilowattstunden klimafreundlicher Strom pro Jahr.  Dadurch lässt sich der Kohlendioxidausstoß im Vergleich zu herkömmlichen Strom um über 5000 Tonnen im Jahr verringern.
 
„50 Container Module mussten auf 21 Kilometer langen Unterkonstruktionen montiert werden. Insgesamt wurden 544 Tonnen Stahl und Aluminium verbaut. Dies gelang in dieser kurzen Zeit nur Dank enger Zusammenarbeit aller beteiligten Partner und viel Eigenengagement. Ich bedanke mich insbesondere bei unseren Unterstützern in der Region, die das Projekt erst möglich gemacht haben“, sagt Olaf Koeppen, Architekt bei Enerparc.
 
Die Enerparc Gruppe mit Sitz in Hamburg ist auch der Betreiber der Anlage. „In dem Projekt Heinersdorf konnten wir unsere Kernkompetenzen des schlüsselfertigen Baus (EPC) und der Betriebsführung (O &M) sehr gut unter Beweis stellen. Neben dem Bau von Solarparks für unsere Kunden wird Enerparc auch weiterhin konsequent in eigene Solarparks investieren, da wir diese Anlagen für ein nachhaltiges, sicheres und attraktives Investment halten“, erklärt Christoph Koeppen, Vorstandsvorsitzender der Enerparc AG. Das Unternehmen hat rund 20 Millionen EUR in den Bau des Solarparks Heinerdorf investiert.
 
Die Enerparc AG bietet ihren Kunden Beratung und Service für den Bau solarer Großkraftwerke mit einem Fokus auf Projektgrößen im Megawatt-Segment. Geschäftsfelder sind die Projektentwicklung von Solarparks, die schlüsselfertige Errichtung (EPC) und technische Betriebsführung. Weiterhin bietet Enerparc in der Funktion als Bauherren-Vertreter oder als technischer Gutachter herstellerunabhängige Beratungsleistungen an, wie etwa Machbarkeitsstudien, technische Vorplanungen und Bau-, Montage- und Inbetriebnahme-Überwachungen. Die Ende 2008 gegründete Enerparc AG  besteht aus einem Team von Projektmanagern und Ingenieuren, die über langjährige und interkulturelle Erfahrungen bei der Planung und Errichtung großer PV-Projekte weltweit verfügen. (Pressemeldung vom 13.09.2011)
Quelle: Enerparc AG | Foto.: Enerparc
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