Wirtschaft
Grundsteinlegung Brose Bamberg für neues Verwaltungsgebäude
Freitag, der 15.August 2014
Grundsteinlegung Brose Bamberg für neues Verwaltungsgebäude

Bamberg: Für das neue Verwaltungsgebäude des internationalen Automobilzulieferers Brose in Bamberg ist am 30. Juli 2014 der Grundstein gelegt worden. Im Beisein von Gästen der lokalen Politik und Wirtschaft fand der Festakt auf dem Gelände an der Breitenau statt. Gesellschafter und Geschäftsführung der Brose Gruppe, Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke und Architekt Peter Hesse füllten eine Zeitkapsel mit Bauplänen, Münzen, einer aktuellen Tageszeitung und dem firmeneigenen Mitarbeitermagazin. Die Kassette wurde symbolisch im Grundstein eingelassen.

„Unsere Entscheidung für einen Neubau in Bamberg ist nicht nur eine Investition in die Zukunft unseres Unternehmens, sondern auch eine Stärkung des Wirtschaftsstandortes Deutschland und ein Bekenntnis zu Franken“, kommentiert Jürgen Otto, Vorsitzender der Geschäftsführung der Brose Gruppe. „Mit dem neuen Verwaltungsgebäude bringen wir 600 Mitarbeiter in die Weltkulturerbestadt. Bamberg und Hallstadt bilden mit insgesamt knapp 2.000 Beschäftigten den zweitgrößten Brose Standort in Deutschland und den drittgrößten in der weltweiten Unternehmensgruppe“, sagt Otto.

Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke betont die Bedeutung von Brose für den Wirtschaftsraum: „Nicht nur Bauindustrie und Handwerk werden von diesem Vorhaben profitieren, das ein Investitionsvolumen von mehr als 50 Millionen Euro beinhaltet. Die willkommene Ansiedlung wird für die gesamte Entwicklung unserer Stadt eine wichtige und positive Signalwirkung haben und langfristig entscheidende Impulse setzen.“

Foto: Brose Gesellschafter Maximilian Stoschek, Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Brose Gruppe Jürgen Otto, und Architekt Peter Hesse (v.l.) füllen eine Zeitkapsel mit dem firmeneigenen Mitarbeitermagazin, einer aktuellen Tageszeitung, Münzen und den Bauplänen.

Bis Ende 2015 entsteht auf einem Grundstück von rund 75.000 Quadratmetern zunächst ein Verwaltungsgebäude. „Seit Jahren wächst Brose weltweit. Aufgrund des anhaltenden Markterfolgs unserer Produkte erwarten wir auch in Zukunft eine Steigerung des Geschäftsvolumens, vor allem in Nordamerika und China. Um der wachsenden Bedeutung der globalen Aufgaben Rechnung zu tragen, ziehen wir wichtige Zentralfunktionen unseres Unternehmens in Bamberg an zukunftsfähiger Stelle zusammen“, erläutert Otto.

In dem rund 18.000 Quadratmeter großen Bürokomplex werden technische und kaufmännische Bereiche der Brose Gruppe tätig sein. Der Zentrale Einkauf beschaffte im Jahr 2013 weltweit Materialien, Dienstleistungen und Investitionsgüter von rund 1.000 Lieferanten im Wert von etwa 3,6 Milliarden Euro. Die heute in Coburg installierte Zentrale Informationstechnologie zieht ebenfalls nach Bamberg um. In diesem Zuge entsteht ein neues Rechenzentrum, mit dem Brose eine wichtige Voraussetzung schafft, um das erwartete Wachstum weiter begleiten zu können. Zudem ist in dem neuen Verwaltungsgebäude die Zentrale Entwicklung untergebracht.

Optimale Arbeitsbedingungen
Auch für den Standort Bamberg gilt das Ziel der höchsten Wirtschaftlichkeit und Effizienz. Basis dafür ist die Brose Arbeitswelt: In Bamberg wird erstmals die Weiterentwicklung des 2001 eingeführten Bürosystems umgesetzt. Dieses basiert auf dem Prinzip der schnellen Kommunikation, der kurzen Wege und einer hohen Transparenz. Das neue Konzept orientiert sich stärker am Bedarf für internationale Tätigkeiten: Elemente wie Desk-Sharing, Besprechungszonen oder Produktflächen fördern eine intensive Zusammenarbeit und globale Projektsteuerung. Um den Beschäftigten die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen, schafft das Unternehmen in Bamberg neben optimalen Arbeitsbedingungen ein breit gefächertes Sozial-, Gesundheits- und Sportangebot.

Vor mehr als zwei Jahren hat sich Brose für die Ansiedlung entschieden. Grundlage war eine Analyse zu den Zukunftsperspektiven der fränkischen Standorte Coburg, Würzburg und Bamberg. Für die Weltkulturerbestadt sprachen die gute Infrastruktur, die positive Bevölkerungsentwicklung und die Attraktivität. Ein wesentlicher Pluspunkt ist die verkehrsgünstige Anbindung vom Coburger Süden in den Bamberger Norden, die für Besucher, Mitarbeiter und Pendler von Vorteil ist, genauso wie die räumliche Nähe zu dem Brose Werk in Hallstadt. Weiterhin überzeugte die konstruktive und professionelle Zusammenarbeit mit den politischen Verantwortlichen in Stadt und Landkreis.

Erfolgreiche Partnerschaft
Brose ist im Raum Bamberg bereits seit knapp 30 Jahren tätig: Hallstadt ist Sitz des Geschäftsbereichs Türsysteme, der 2013 weltweit einen Umsatz von 2,4 Milliarden Euro erwirtschaftete. In dem dazugehörigen Werk werden Türsysteme und Fensterheber unter anderem für BMW, Audi und VW gefertigt.

Für die Region ist Brose ein wichtiger Wirtschaftsfaktor: Aktuell beschäftigt der Industriearbeitgeber im Raum Bamberg 1.500 Mitarbeiter, weitere 600 Menschen sind bei Zulieferern tätig. Die Kaufkraft aus den Nettobezügen dieser Beschäftigten in Höhe von 60 Millionen Euro trägt wesentlich zur Stärkung von Handel, Gewerbe und Dienstleistungsbetrieben bei.

Darüber hinaus versteht es der Automobilzulieferer als Verpflichtung, das gesellschaftliche Umfeld seiner Standorte aktiv mitzugestalten. Den Bamberger Profi-Basketball unterstützt Brose seit 2006 als Hauptsponsor und Namensgeber. 2013 wurde das Engagement durch die Übernahme der Anteile deutlich ausgeweitet und das Namensrecht für die Brose Arena erworben. Auch die Kultureinrichtung Bamberger Symphoniker profitiert seit vielen Jahren vom Engagement des Familienunternehmens. Zudem bringt sich der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung der Brose Gruppe, Michael Stoschek, als Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung Weltkulturerbe Stadt Bamberg ein, sowie als privater Förderer verschiedener kultureller und sozialer Projekte. (Pressemeldung vom 15.08.2014)

Quelle: Brose Fahrzeugteile GmbH & Co. KG | Foto: Brose
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