Wirtschaft
Wie wird das Wetter im Norden am Samstag - 19.07.2014 in Bremen, Hamburg, MV, Niedersachen und Schleswig-Holstein
Samstag, der 19.Juli 2014
Wie wird das Wetter im Norden am Samstag - 19.07.2014 in Bremen, Hamburg, MV, Niedersachen und Schleswig-Holstein

Deutscher Wetterdienst für den Norden: Ruhiges Sommerwetter, dabei zunehmend heiß mit starker Wärmebelastung

Wetter für Niedersachsen/Bremen: Am Sonnabend herrscht sonniges und heißes Sommerwetter. Die Höchstwerte liegen bei etwa 27 Grad auf den Inseln und im Oberharz sowie zwischen 31 und 34 Grad im Binnenland. Der Ost- bis Südostwind weht zeitweise mäßig.
In der Nacht zum Sonntag ist es gering, im Südwesten zeitweise stärker bewölkt. Es bleibt aber noch trocken. Die Tiefstwerte liegen Richtung Wendland und im Bergland bei 17, sonst zwischen 18 und 21 Grad. So kommt es vor allem in den Großstädten zu einer Tropennacht. Der schwache bis mäßige Ostwind frischt an der Küste auf.

Wetter für Schleswig-Holstein/Hamburg: Am Sonnabend scheint verbreitet die Sonne. Die Höchstwerte liegen zwischen 24 Grad direkt an der Ostsee, 28 Grad auf Sylt und heißen 32 Grad in der Hamburger Innenstadt. Der Ost- bis Südostwind weht schwach bis mäßig, an der Ostsee bei Seewind vorübergehend auch frisch.
In der Nacht zum Sonntag ist es gering bewölkt. Die Frühtemperaturen betragen 17 bis 20 Grad. Der mäßige östliche Wind nimmt an den Küsten etwas zu.

Wetter für Mecklenburg-Vorpommern: Am Sonnabend scheint verbreitet die Sonne. Nur vereinzelt ziehen einige, meist dünne Wolken durch. Es ist weiter trocken bei Nachmittagstemperaturen zwischen 27 bis 32 Grad, bei auflandigem Wind teils nur um 24 Grad. Der Wind weht schwach, an der Küste auch mäßig um Ost.
In der Nacht zum Sonntag bleibt es gering bewölkt oder klar und niederschlagsfrei. Die Luft kühlt sich bei schwachem, an der Küste zum Teil mäßigem Nordost- bis Ostwind auf 18 bis 14 Grad ab.

Wetter - Deutschlandvorhersage: "Derzeit verwöhnt Hoch Aymen mit Zentrum über Ostdeutschland weite Teile des Landes mit Sonne pur. Dabei kann sie über den Erdboden auch die unteren Luftschichten deutlich erwärmen. Jedoch würde dies nicht für die am Samstag prognostizierten Höchstwerte von bis zu 37 Grad im Südwesten reichen.

Diese heißen Werte begründen sich auf mehreren Prozessen. Die Sonneneinstrahlung steuert zwar einen wesentlichen Anteil zur Hitze bei, ist jedoch auch nur ein Grund.

Denn zusätzlich wird auch noch heiße Luft aus dem Süden von Spanien über Frankreich nach Deutschland geführt. Verantwortlich dafür ist die derzeitige Luftdruckverteilung in der Höhe (~5500 m). Zwischen einem ausgeprägten Höhentief über dem Atlantik und einem Höhenhoch über Südwestdeutschland konnte sich eine südwestliche Strömung einstellen, die die Luftmassen direkt über der Iberischen Halbinsel aufnimmt und nach Mitteleuropa transportiert.

Ein weiterer etwas kleinerer Faktor beschreibt die Dynamik des Hochs Aymen selber. In einem Hoch sinkt die Luft aus hohen Höhen ab und strömt schließlich am Boden auseinander. Beim Absinken erwärmt sich die Luft. Da wärmere Luft mehr Feuchte aufnehmen kann, kommt es zudem zu Verdunstung und somit zur Wolkenauflösung.

Wie schon in den letzten beiden Tagen beschrieben, wird der Höhepunkt der Hitzewelle am Samstag erwartet. Am Sonntag nähert sich aus Westen ein Tiefausläufer, der am Montag dann wahrscheinlich das komplette Land erfasst hat. Als Folge muss wieder mit kräftigen, teils auch unwetterartigen Gewittern gerechnet werden. Die Luft vor dem Tiefausläufer, welcher im Normalfall die Grenze zwischen zwei unterschiedlich temperierten Luftmassen darstellt, wird gehoben. Luft steigt auf und kondensiert. Je stärker die Aufwinde, desto stärker der entstehende Niederschlag.

Vorab können jedoch insbesondere in der Mitte und im Osten von Deutschland die Temperaturen auch am Sonntag noch mal deutlich über die 30 Grad Marke steigen. Jedoch wird es sich von Westen her bis zum Abend überall eintrüben. Auch nächste Woche verbleiben die Temperaturen auf einem sommerlichen Niveau. Lediglich in den Gebieten, wo es anfangs auch länger anhaltend regnen kann, müssen Abstriche bei der Temperatur gemacht werden. Fehlende Einstrahlung und Verdunstungsabkühlung sorgen nur für Werte wenig über 20 Grad. Bei der Verdunstungsabkühlung wird der Luft Wärme entzogen, die für die Umwandlung von der flüssigen Phase zur gasförmigen Phase benötigt wird." (Pressemeldung vom 19.07.2014) 

Quelle: Deutscher Wetterdienst | Foto: Deutscher Wetterdienst
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