Wirtschaft
Bosch sucht mehr als 1 300 Auszubildende in Deutschland
Mittwoch, der 2.Juli 2014
Bosch sucht mehr als 1 300 Auszubildende in Deutschland

Stuttgart: Ab sofort können sich Schüler bundesweit auf alle neuen Ausbildungs- und Studienplätze bei Bosch bewerben. Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen will insgesamt 1 340 Stellen für den Ausbildungs- und Studienbeginn 2015 in Deutschland besetzen. Mehr als 30 Berufsbilder im technischen, kaufmännischen und IT-Bereich bieten viele Karrierechancen für Jugendliche. Dazu zählen beispielsweise klassische Metall- und Elektroberufe sowie Ausbildungen zum Mechatroniker, Mikrotechnologen oder Fachinformatiker. Aber auch für duale Studienmodelle stehen 300 Studienplätze in technischen und kaufmännischen Bereichen zur Auswahl. Weltweit hat Bosch bis heute mehr als 100 000 junge Menschen ausgebildet. Schon jeder vierte Azubi ist bei Bosch in Deutschland ein Mädchen. Interessierte können sich im Internet informieren und bewerben unter: www.bosch.de/ausbildung.

Ausbildung sichert Nachwuchskräfte
„Gerade in Zeiten des demografischen Wandels brauchen wir talentierten Nachwuchs in Deutschland, um weiterhin mit unserer Technik die Lebensqualität vieler Menschen zu verbessern“, sagt Christoph Kübel, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Robert Bosch GmbH zum Bewerbungsstart. „Junge Ausbildungsabsolventen bringen viele Ideen und Impulse ein. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Unternehmenserfolg.“ Vielfalt durch Jung und Alt sei zudem ein wichtiger Teil der Innovationsfähigkeit von Bosch, erklärt Kübel weiter.

Technik fürs Leben – Mechatronik hoch im Kurs
Der Bedarf an Auszubildenden bleibt auch im nächsten Jahr hoch. Besonders gefragt sind Mechatroniker. Sie vereinen Wissen aus Elektronik und Mechanik, das in der Fertigung zunehmend wichtiger wird. „Bosch ist zudem an vielen Bewerbungen von Schülerinnen interessiert, weil gemischte Teams erfolgreicher sind“, betont Siegfried Czock, bei Bosch verantwortlich für Aus- und Weiterbildung in Deutschland. „Der Mädchenanteil pro Ausbildungsjahrgang erreicht bei uns mittlerweile 23 Prozent, im technischen Bereich liegt er schon bei 16 Prozent.“

Ausbildungstradition mit hohen Standards
Die Berufsausbildung hat bei Bosch eine lange Tradition: Vor mehr als 100 Jahren, am 1. April 1913, gründete Robert Bosch in seinem Betrieb die erste Ausbildungsabteilung, um einheitlichen Qualitätsstandards zu genügen. Mittlerweile erhalten Bosch-Auszubildende regelmäßig große Anerkennung für ihre Qualifikation: Jüngst siegten im April 2014 Christoph Linz und Christoph Lieberth beim Landeswettbewerb Bayern von Jugend forscht in der Kategorie Arbeitswelt. „In meiner Ausbildung bei Bosch habe ich vieles gelernt, was ich für mein Jugend forscht Projekt praktisch anwenden konnte“, resümiert der 18-jährige Christoph Lieberth, angehender Industriemechaniker im zweiten Lehrjahr im Werk Bamberg. Azubis bei Bosch erwerben bereits früh Problemlösungs- und Sozialkompetenz. „Dazu führen sie zum Beispiel einen eigenen Ausbildungsbetrieb, die Junior Company, engagieren sich in gesellschaftlichen Projekten der Bildungsinitiative Wissensfabrik oder während einer sozialen Woche“, hebt Ausbildungsexperte Czock hervor.

Vernetzte Welt – vernetzte Lernorte
Ein weiterer wichtiger Baustein der Berufsausbildung ist die interkulturelle Kompetenz: Bosch bietet seit über 50 Jahren einen internationalen Lehrlingsaustausch an. 20 Prozent eines jeden Ausbildungsjahrganges haben die Möglichkeit, im Ausland andere Arbeitsweisen kennen zu lernen und Erfahrungen in fremden Kulturen zu sammeln. Alternativ können die Auszubildenden an einem deutschen Bosch-Standort zeitweise Praxiserfahrung sammeln. „Ziel ist es, das selbstständige, eigenverantwortliche und teamfähige Handeln zu fördern“, so Czock. „Gleichzeitig bilden viele Azubis damit ihr erstes Netzwerk über Standortgrenzen hinweg.“ (Pressemeldung vom 02.07.2014)

Quelle: Bosch GmbH | Foto: Bosch
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