Wirtschaft
Hamburg - Positive Zwischenbilanz beim Wohnungsbau
Donnerstag, der 6.Februar 2014
Hamburg - Positive Zwischenbilanz beim Wohnungsbau

Hamburg: Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz hat eine positive Zwischenbilanz der Wohnungsbaupolitik des Senats gezogen. „Der neue Senat hat sich 2011 zum Ziel gesetzt, die Voraussetzungen für den Bau von jährlich mindestens 6000 neuen Wohnungen zu schaffen, 2000 davon sollen im sozialen Wohnungsbau entstehen. Allein im vergangenen Jahr sind 10.328 Baugenehmigungen erteilt und 2006 Neubauten von Mietwohnungen gefördert worden“, sagte Scholz am Mittwochabend beim Neujahrsempfang des Zentralen Immobilien-Ausschusses in Hamburg. Aktuell werde in Hamburg an rund 11.000 zuvor genehmigten Wohnungen gebaut. Demgegenüber seien – laut Zahlen des Statistikamts Nord - im vergangenen Jahr parallel zum Wohnungsneubau lediglich 600 Wohnungen abgerissen worden.

Scholz sagte, die aktuell erkennbare positive Tendenz sei Folge eines grundsätzlichen Kurswechsels in der Wohnungsbaupolitik nach dem Regierungswechsel 2011. Bewährt habe sich unter anderem, dass die städtische Wohnungsbaugesellschaft SAGA GWG wieder selbst in den Bau neuer Wohnungen eingestiegen sei: „1010 Wohneinheiten sind für dieses Jahr allein von SAGA GWG geplant“, sagte Scholz. Verantwortlich für den Erfolg des Wohnungsbauprogramms sei in erheblichem Maße das „Bündnis für das Wohnen“, das zu einer intensiven und konstruktiven Zusammenarbeit zwischen der Stadt Hamburg und der Wohnungswirtschaft beitrage.

Scholz betonte, Teil der städtischen Wohnungsbaupolitik sei auch eine Neuorientierung bei der Ausschreibung städtischer Grundstücke. Diese würden jetzt stärker nach der Qualität des Vorhabens und weniger nach dem Gewinn vergeben werden, den die Stadt erzielen kann. Auch werde der Leerstand von Wohnungen reduziert. Im vergangenen Jahr habe der neue Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen seine Arbeit aufgenommen – „wir bündeln die Aufgaben, bauen Bürokratie ab und werden insgesamt flexibler“, sagte Scholz.

Nicht zuletzt wegen der öffentlichen Förderung habe das Wohnungsbauprogramm des Senats Fahrt aufgenommen. Jährlich stünden mehr als 100 Millionen Euro für die Förderung des sozialen Wohnungsbaus zur Verfügung. 2013 seien mit genau 98,7 Millionen Euro genau 2006 Mietwohnungsneubauten gefördert worden, sagte Scholz. Die genannten Zahlen seien auch die Zielzahlen für die kommenden Jahre. (Pressemeldung vom 05.02.2014)

Quelle: Senat der Hansestadt Hamburg | Foto: Senat der Hansestadt Hamburg
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