Wirtschaft
Vattenfall: Konventionelle Energieträger leisten wachsenden Beitrag zur Versorgungssicherheit
Donnerstag, der 5.Dezember 2013
Vattenfall: Konventionelle Energieträger leisten wachsenden Beitrag zur Versorgungssicherheit

Cottbus: Vattenfalls Bergleute und Kraftwerker in der Lausitz und in Mitteldeutschland können zuversichtlich in die Zukunft blicken. Mit dem modernen, flexiblen und leistungsfähigen Kraftwerkspark des Unternehmens haben die mehr als 8000 Beschäftigten der Vattenfall-Braunkohlensparte auch 2013 den Nachweis erbracht, dass der heimische Energieträger ein bedeutender Teil der Energiewende in Deutschland ist, der Versorgungssicherheit garantiert und eine wichtige Aufgabe als Systemstabilisator beim Ausbau der erneuerbaren Energien erfüllt. Am Ende dieses Jahres wird Vattenfall voraussichtlich etwa 57 Milliarden Kilowattstunden Strom aus Braunkohle erzeugt haben, die von Millionen Haushalten und vielen Industrie- und Gewerbebetrieben genutzt wurden. Das bilanzierte Dr. Hartmuth Zeiß, Vorstandsvorsitzender der Vattenfall Europe Mining AG und Vattenfall Europe Generation AG, am heutigen Mittwoch während der diesjährigen Barbarafeier in der Cottbuser Stadthalle.

Am 4. Dezember feiern die Mitarbeiter des Unternehmens traditionell den Namenstag der Heiligen Barbara, der Schutzpatronin der Bergleute. Zu ihren Gästen zählte am Mittwoch auch der Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Dr. Dietmar Woidke. „Die konventionellen Energieträger bleiben im deutschen Energiemix vorerst unersetzlich. Für die Lausitz bedeutet das: Braunkohle von hier wird auf absehbare Zeit gebraucht”, sagte Dr. Woidke in seinem Grußwort. „Im September hat die Landesregierung eine Energiepartnerschaft mit Vattenfall vereinbart. Darin bekennt sich das Unternehmen zu den energie- und klimapolitischen Zielen der brandenburgischen Energiestrategie 2030. Vattenfall verpflichtet sich, aktiv zum Erreichen dieser Ziele beizutragen. Der Konzern wird in Zukunft noch stärker auf moderne, schadstoffarme Technologien setzen. Denn auch die Braunkohle kann und muss einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.“

Der Beitrag moderner, flexibler und umweltschonender Braunkohlenkraftwerke für eine stabile Energieversorgung in Deutschland werde in der öffentlichen Debatte inzwischen mehr zur Kenntnis genommen, stellte Dr. Hartmuth Zeiß in seiner Rede zur Barbarafeier fest. Die Frage der Versorgungssicherheit werde zunehmend als ein schützenswertes Gut in der Industriegesellschaft Deutschland empfunden. Der Vorstandsvorsitzende warb daher für einen ausgewogenen und praxistauglichen Energiemix: „Der Windpark und das Kernkraftwerk, die Photovoltaik-Anlage und das Braunkohlenkraftwerk unterscheiden sich nicht nur in der Menge erzeugten Stroms. Sie unterscheiden sich vor allem in ihrem Beitrag zur Stabilisierung des Elektrizitätssystems. Und da können Wind oder Sonne noch so viel Strommenge bringen. Ohne ausreichend Speicher und den Umbau der Netzinfrastruktur bleibt ihr Beitrag für eine zuverlässige Rund-um-die-Uhr-Versorgung nahe Null.“

Der Vorstandsvorsitzende forderte auch faire Wettbewerbsbedingungen für Pumpspeicherkraftwerke, die bislang die einzigen in Deutschland verfügbaren Stromspeicher von nennenswerter Größe sind: „Sie sind absolut unverzichtbar für die Netzsicherheit. Aufgrund der Netzgebühren ist es derzeit jedoch kaum möglich, Pumpspeicherkraftwerke wirtschaftlich zu betreiben. Wir hoffen sehr, dass die neue Bundesregierung diese den Wettbewerb verzerrenden Belastungen wieder beseitigt. Denn nur so können PSW gesichert, modernisiert und gegebenenfalls sogar neu errichtet werden.“

Zur Vattenfall Europe Generation AG mit Sitz in Cottbus gehören insgesamt zwölf Wasserkraftwerke in Deutschland mit einer gesamten installierten Leistung von rund 3.000 Megawatt. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um Pumpspeicherkraftwerke und kleinere Laufwasserkraftwerke. Zum Anlagenbestand von Vattenfall gehören die beiden größten deutschen Pumpspeicherkraftwerke, Markersbach im Erzgebirge mit 1.050 MW sowie Goldisthal in Thüringen mit 1.060 MW. (Pressemeldung vom 04.12.2013)

Quelle: Vattenfall Europe AG | Foto: Vattenfall
Lesezeichen - weitere Meldungen
Top Thema
Binnenschifffahrt - spc Forum Sondertransporte diskutiert aktuelle Situation spc-Fachforum Sondertransporte: Positiv ist zu verzeichnen, dass auf den Straßentransport spezialisierte Spediteure immer häufiger die Binnenschifffahrt mit in die Transportkette einbeziehen. weiterlesen


01.11.2017
  • Mi
    • Mittwoch, der 01.11.2017
  • Do
    • Donnerstag, der 02.11.2017
  • Fr
    • Freitag, der 03.11.2017
  • Sa
    • Samstag, der 04.11.2017
  • So
    • Sonntag, der 05.11.2017
  • Mo
    • Montag, der 06.11.2017
  • Di
    • Dienstag, der 07.11.2017
  • Mi
    • Mittwoch, der 08.11.2017
  • Do
    • Donnerstag, der 09.11.2017
  • Fr
    • Freitag, der 10.11.2017
  • Sa
    • Samstag, der 11.11.2017
  • So
    • Sonntag, der 12.11.2017
  • Mo
    • Montag, der 13.11.2017
  • Di
    • Dienstag, der 14.11.2017
  • Mi
    • Mittwoch, der 15.11.2017
  • Do
    • Donnerstag, der 16.11.2017
  • Fr
    • Freitag, der 17.11.2017
  • Sa
    • Samstag, der 18.11.2017
  • So
    • Sonntag, der 19.11.2017
  • Mo
    • Montag, der 20.11.2017
20.11.2017