Wirtschaft
Rhenus Midgard in Nordenham: Starker Partner der Energieindustrie
Montag, der 9.September 2013
Rhenus Midgard in Nordenham: Starker Partner der Energieindustrie

Nordenham: In Nordenham betreibt Rhenus den größten öffentlich zugänglichen Privathafen Deutschlands: Der Rhenus-Midgard-Terminal hat sich mit seinen Umschlag- und Lagerkapazitäten zu einem wichtigen Partner der Energieversorgungsunternehmen und ihrer Zulieferer entwickelt. Dies trifft sowohl für konventionelle als auch für erneuerbare Energieträger zu. Mit TenneT nutzt ab diesem Herbst ein weiteres Unternehmen die Anlagen für die Abwicklung seiner Offshore-Geschäfte zum Betrieb der Stromnetze.

„Mit unserem dichten Netzwerk an Standorten an der Nordseeküste offerieren wir unseren Kunden ein breites Angebot unterschiedlicher Hafenkapazitäten. Eine wichtige Rolle im Kreis unserer Auftraggeber spielen dabei unter anderem die Energieversorger. Die Seehäfen sind mit ihrer Infra- und Suprastruktur für Umschlag, Lagerung und Weitertransport von Massen- und Stückgut sowie Projektladung für diese Aufgaben besonders prädestiniert“, betont Michael Appelhans, Geschäftsführer der Rhenus Midgard. „Nordenham leistet somit seinen Beitrag zur Sicherstellung einer lückenlosen Versorgung mit Strom und Wärme, die momentan auf vielen unterschiedlichen Energiequellen basiert.“

Der Kohleumschlag prägt den traditionsreichen Stadthafen am Westufer der Weser seit langer Zeit. Der fossile Brennstoff trägt noch immer einen wesentlichen Teil zur Stromerzeugung bei. Darüber hinaus werden für einzelne Kunden Flüssiggüter, darunter Dieselkraftstoffe und Schweröle, umgeschlagen und gelagert. Rhenus Midgard mischt die Schweröle dabei entsprechend der vom Kunden gewünschten Qualitätsvorgaben.

„Bereits zur Jahrtausendwende, als die Offshore-Windenergie noch nicht in aller Munde war, haben wir gemeinsam mit unserem Nachbarn Norddeutsche Seekabelwerke eine auf den Seekabelumschlag ausgerichtete Pier neu konzeptioniert und ausgestaltet. Die in der Bewirtschaftung der Anlage erworbenen Erfahrungen haben uns an der deutschen Nordseeküste zu einem gefragten logistischen Partner für die Windenergieindustrie gemacht“, bilanziert Uwe Oppitz, Niederlassungsleiter der Rhenus Midgard in Nordenham.

Jüngster Ausdruck dieser Entwicklung ist der in diesem Jahr unterschriebene Lagerlogistikvertrag mit dem Stromnetzbetreiber TenneT, für den Rhenus Midgard in Nordenham das Ersatzteilmanagement realisiert. Der Hafenlogistiker wird auf einer Fläche von 10.000 Quadratmetern unter anderem Kabeltrommeln, Konverterbauteile, Steuerventile sowie Isolatoren lagern und stellt TenneT diese als Austauschmaterial für die auf See beschädigten Komponenten im Bedarfsfall zur Verfügung.

„Das Handling von Seekabeln erfordert eine besondere Sorgfalt, nicht zuletzt auch beim Umschlag zwischen den Verkehrsträgern, da die Kabel durch eine nicht fachgerechte Bewegung leicht beschädigt werden können“, erläutert Uwe Oppitz. Das Know-how der Rhenus Midgard nutzt auch der Kabelproduzent Nexans. Der Offshore-Windpark West of Duddon Sands ist nicht der erste seiner Art, der von den in Nordenham vorhandenen Lagerkapazitäten und dort geleisteten Umschlagsservices profitiert. Für den in der Irischen See gelegene Park wurden 2013 insgesamt 37,6 Kilometer Hochspannungskabel schadensfrei direkt aus dem Eisenbahnwaggon sowie aus einem Zwischenlager auf ein Transportschiff verladen.

„Der Mix aus konventionellen und erneuerbaren Ressourcen wird die Prozesse der Energiegewinnung auch zukünftig bestimmen. Mit unseren logistischen Lösungen in Nordenham und an anderen Rhenus-Standorten sind wir für die Energieversorgungsunternehmen ein verlässlicher und innovativer Partner“, so Michael Appelhans. (Pressemeldung vom 06.09.2013)

Quelle: Rhenus AG & Co KG | Foto: Rhenus AG & Co KG
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