Wirtschaft
Nordex: Eurogate setzt im Hamburger Hafen auf Windenergie
Samstag, der 17.August 2013
Nordex: Eurogate setzt im Hamburger Hafen auf Windenergie

Hamburg: Gegenüber der Hamburger Landungsbrücken drehen immer mehr Windenergieanlagen und die Vision der Stadt vom „Smart Port Energy“ nimmt Form an. Aktuelles Beispiel ist die heute von Senator Frank Horch eingeweihte Nordex N117/2400 auf dem Container-Terminal von Eurogate in Waltershof. „Die neue Anlage von Nordex ist ein Leuchtturm im Hafen – nicht nur wegen ihrer Gesamthöhe von fast 200 Meter. Nur wenn wir mit Energie bewusster und effizienter umgehen, werden wir bei immer größerem Energiebedarf eine Chance haben, auf fossile Quellen verzichten zu können“, sagte Frank Horch. Immer mehr Industrieunternehmen erzeugen ihren Stromeigenbedarf selbst - viele mit Ökokraftwerken. Damit liegt Eurogate voll im Trend.

„Für große Parks ist im Hafen selbstverständlich kein Platz, aber wir haben viel Erfahrung mit der Errichtung von Turbinen in entwickelten Industriegebieten“, so Jürgen Zeschky Vorstands-Chef des Herstellers Nordex, der jetzt das zweite Mal seit 2010 im Hafen zum Zuge gekommen sind. Das Unternehmen hat schon Anlagen auf sensiblen Raffinerie-Standorten oder auf dem Gelände einer modernen PKW-Produktion gebaut. Und das, ohne den Produktions-Betrieb zu unterbrechen.

Zeschky: „Nach dem sparsamen Umgang mit Strom geht es unseren Kunden immer um die effiziente und saubere Erzeugung. Und da kommen wir ins Spiel“. Zum Beispiel jetzt in Waltershof: Mit 117 Metern Rotordurchmesser zählt die hier errichtete N117/2400 zu den effizientesten Turbinen für das Binnenland. Verglichen mit herkömmlichen Anlagen produziert diese Maschine fast 20 Prozent mehr Strom. Eurogate hat sich zudem für den für norddeutsche Verhältnisse überdurchschnittlich hohen 141-Meter-Turm entschieden. Mit gutem Grund: denn das bringt nochmals einen Mehrertrag von rund 20 Prozent. In Summe kalkuliert Eurogate einen jährlichen Energieertrag von bis zu 8,7 Millionen Kilowattstunden. Das entspricht dem Verbrauch von 2.200 Haushalten. Oder deckt – wie in diesem Fall - einen großen Teil des Verbrauchs eines großen Terminals.

Um Energieeffizienz geht es auch dem Hamburger Senat, der mit „Smart Port Energy“ den lokalen Energieträger Wind stärker nutzen will. Ziel ist es, bis zu sieben weitere Anlagen zu bauen. Schon jetzt ist sicher, darunter befindet sich mindestens eine Nordex N117/3000, diesmal am Standort „Köhlbrandhöft“. Das ist die dann schon vierte Nordex-Großanlage im Hamburger Hafen in dichter Folge. (Pressemeldung vom 14.08.2013)

Quelle: Nordex SE | Foto: Nordex SE
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